
Нет больше стен. Слабеет связь времён.
Издалека сквозь одиночества заслон
я слышу зов печальной птицы «ты»,
скользя к нирване прочь от суеты.
Налей, налей!
О жажда, та что жажд других стократ сильней,
что словно крик спасённого из царствия теней,
тебя благодарю! Спасибо и вину!
Без вас бы я давно пошёл ко дну.
Налей, налей!
О хмель! Ты к грёзам был всегда вратами,
Душевным ранам мягкими бинтами.
Кто никогда не знал забвения мгновений,
Тот не изведал полноты отдохновений!
Налей, налей!
Дым обратился в море. В рюмочных обводах
все люди кажутся пловцами в лунных водах.
И каждый здесь своим внимает болям,
И в каждом умирает «я» безвестным полем.
Налей, налей!...
Rudolf Borсhardt
(1877 – 1945)
Trinkerhymne
Schon schwimmt der Raum. Es lockert sich die Zeit.
Gebetmild hör ich über meiner Einsamkeit
dein sanftes Flügelrauschen, Trauervogel du,
und schwebe hauchgleich dem Nirwana zu.
Schenk ein! Schenk ein!
O Durst, der über sich das Dürsten jäh vergisst
Und wie erlöster Aufschrei eines Gottverlass'nen ist!
Ich danke dir! Ich dank dem Wein,
denn ohne Euch bin ich so leer und so allein.
Schenk ein! Schenk ein!
O Rausch! Noch immer warst du Tor zu einem Traum,
der mir die Schwere aus der Wunden Seele nahm.
Wer dich nicht kennt, du Inselstunde im Vergessen,
der ist noch nie ein ganzer Mensch gewesen!
Schenk ein! Schenk ein!
Der Rauch wird Meer. Die Menschen schauen aus den Gläsern
Und sehen aus wie Schwimmerköpfe in den Mondgewässern.
Und jeder schweigt sich seinen Schmerz entgegen,
und jeder stirbt das Ich auf unbekannten Wegen.
Schenk ein! Schenk ein!
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