5.
Твое лицо, казалось мне,
Я видел только что во сне.
Так ангелы красивы, но
Как у больных бледно оно.
Цветет, как роза, только рот,
Что поцелуя смерти ждет.
Увы, потухнете и вы,
Глаза небесной синевы!
V
Dein Angesicht so lieb und schön,
Das hab’ ich jüngst im Traum gesehn,
Es ist so mild und engelgleich,
Und doch so bleich, so schmerzenbleich.
Und nur die Lippen, die sind rot;
Bald aber küßt sie bleich der Tod.
Erlöschen wird das Himmelslicht,
Das aus den frommen Augen bricht.
11.
Над Рейном широченным,
Отдав свой лик волнам,
Кельн высится священный,
Стоит великий храм.
Есть образ в храме Божьем,
Мне - помощь и оплот.
На золоченой коже
Прописан образ тот.
Летают ангелочки
Над Девой Марией там.
А вот глаза и щечки
У милой я видел сам.
XI
Im Rhein, im schönen Strome,
Da spiegelt sich in den Well’n,
Mit seinem großen Dome,
Das große, heilige Köln.
Im Dom, da steht ein Bildnis
Auf goldenem Leder gemalt;
In meines Lebens Wildnis
Hat’s freundlich hineingestrahlt.
Es schweben Blumen und Englein
Um unsre liebe Frau;
Die Augen, die Lippen, die Wänglein,
Die gleichen der Liebsten genau.
15.
Наш мир давно уже незряч,
В нем глупо все и косно.
Лжет про тебя пустой трепач:
Характер, мол, несносный.
Наш мир давно уже незряч,
Не знает, обокраден,
Про то, сколь поцелуй горяч,
И сколь твой пыл отраден.
XV
Die Welt ist dumm, die Welt ist blind,
Wird täglich abgeschmackter!
Sie spricht von dir, mein schönes Kind:
Du hast keinen guten Charakter.
Die Welt ist dumm, die Welt ist blind,
Und dich wird sie immer verkennen;
Sie weiß nicht, wie süß deine Küsse sind,
Und wie sie beseligend brennen.
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