6.
Я в сладких снах, в тиши ночей
Встречался с милою своей.
Она в приют являлась мой
По зову силы колдовской.
С ума сводила прелесть та!
Ее улыбки милота
Мой жалкий украшала кров.
Я не чурался смелых слов...
"Возьми все, что имею я, -
Я ей твердил, - любовь моя!
Я быть рабом твоим готов
Всю ночь, до первых петухов".
И нежен был ответный взгляд,
И я, желанием объят,
Готов уж был зайти за край.
"Блаженство вечное отдай", -
Рекла мне девица-краса.
"Пока со мною Небеса,
Тебе отдам я жизни цвет!"
Мой ангелок сказала: "Нет".
Про юный пыл я ей твержу,
И объясняюсь миражу
В любви, на много-много лет.
Мой ангелок сказала: "Нет".
Я на красавицу смотрю -
И будто в пламени горю.
В душе прорыт подземный ход -
Мне воздуха не достает.
Ты ангелом казалась мне;
Как светоч славы, вышине
Сиял твой образ, но исчез,
И вот в мой дом прокрался бес.
Там где сияли ангелочки -
Петь перестали ангелочки!
Все ближе кобольдов толпа...
И длилась ночь, на явь скупа.
Теперь я похотью истек
И милую к себе привлек.
Она, как лань, ко мне бежит,
Но вся от ужаса дрожит.
Льет душенька потоки слез;
Целую рот, что краше роз,
И с нежной силой говорю:
"Прими, что я тебе дарю!"
"Прими, что я тебе дарю", -
Я говорю, а сам смотрю
С каким-то холодом в крови
На бездну пламенной любви.
Из бездны вылез черный бес,
За нам - другой... Покров небес
Укрыл любимую мою -
И я один в ночи стою.
Вокруг меня кружится рой
Зловещей силы бесовской,
Под хохот дьявольский и вой
Все ближе, ближе черный строй.
Сжимают круг, схватить хотят
И песню жуткую зудят:
"Ты счастье отдал за мираж,
Теперь и душу нам отдашь".
VI
Im süßen Traum, bei stiller Nacht,
Da kam zu mir, mit Zaubermacht,
Mit Zaubermacht, die Liebste mein,
Sie kam zu mir in’s Kämmerlein.
Ich schau’ sie an, das holde Bild!
Ich schau’ sie an, sie lächelt mild,
Und lächelt, bis das Herz mir schwoll,
Und stürmisch kühn das Wort entquoll:
„Nimm hin, nimm alles, was ich hab’,
Mein Liebstes tret’ ich gern dir ab,
Dürft’ ich dafür dein Buhle sein,
Von Mitternacht bis Hahnenschrei’n.“
Da staunt’ mich an gar seltsamlich,
So lieb, so weh und inniglich,
Und sprach zu mir die schöne Maid:
„Oh, gib mir deine Seligkeit!“
„Mein Leben süß, mein junges Blut,
Gäb’ ich, mit Freud’ und wohlgemut,
Für dich, o Mädchen, engelgleich —
Doch nimmermehr das Himmelreich.“
Wohl braust hervor mein rasches Wort,
Doch blühet schöner immerfort,
Und immer spricht die schöne Maid:
„Oh, gib mir deine Seligkeit!“
Dumpf dröhnt dies Wort mir in’s Gehör,
Und schleudert mir ein Glutenmeer
Wohl in der Seele tiefsten Raum;
Ich atme schwer, ich atme kaum. —
Das waren weiße Engelein,
Umglänzt von goldnem Glorienschein;
Nun aber stürmte wild herauf
Ein gräulich schwarzer Koboldhauf’.
Die rangen mit den Engelein,
Und drängten fort die Engelein;
Und endlich auch die schwarze Schar
In Nebelduft zerronnen war. —
Ich aber wollt’ in Lust vergehn,
Ich hielt im Arm mein Liebchen schön;
Sie schmiegt sich an mich wie ein Reh,
Doch weint sie auch mit bitterm Weh’.
Feins Liebchen weint; ich weiß warum,
Und küß’ ihr Rosenmündlein stumm. —
„O still’, feins Lieb, die Tränenflut,
Ergib dich meiner Liebesglut!“
„Ergib dich meiner Liebesglut —“
Da plötzlich starr’t zu Eis mein Blut;
Laut bebet auf der Erde Grund,
Und öffnet gähnend sich ein Schlund.
Und aus dem schwarzen Schlunde steigt
Die schwarze Schar; — feins Lieb erbleicht!
Aus meinen Armen schwand feins Lieb;
Ich ganz alleine stehenblieb.
Da tanzt im Kreise wunderbar,
Um mich herum, die schwarze Schar,
Und drängt heran, erfaßt mich bald,
und gellend Hohngelächter schallt.
Und immer enger wird der Kreis,
Und immer summt die Schauerweis’:
„Du gabest hin die Seligkeit,
Gehörst uns nun in Ewigkeit!“